Synchronizität – Es gibt keinen Zufall.

Ein Ausschnitt aus dem Film “Der seltsame Fall des Benjamin Button”. Und “Zufälligerweise” habe ich genau zu dieser Szene den Film eingeschaltet. “Wenn wir anfangen, Synchronizität, bzw. Synchronizitäten in unserem Leben zu bemerken, heisst das zuerst schon, dass wir anfangen, magisch zu denken, denn normalerweise werden diese Geschehnisse als Zufälle gedeutet. Ähnlich wie beim déjà-vu, ist man zwar verwundert, denkt aber nicht weiter darüber nach. Erst wenn sich die Vorkommnisse, bzw. die Aufmerksamkeit auf diese häufen, sind wir soweit sensibilisiert, dass wir sie auch hinterfragen, ergründen, entschlüsseln und später sogar zielgerichtet nutzen wollen. Es geht um die Gleichzeitigkeit zweier nicht kausal verbundener Geschehnisse, die sich meistens wie folgt äussern: Ein aus dem Innern kommender Impuls, etwa ein Spontangedanke während eines anregenden Gesprächs oder eine intensive Beschäftigung mit einem Problem oder der Ansatz einer noch unausgereiften Idee wird plötzlich zeitgleich be- oder verstärkt durch eine Begebenheit oder das Auftauchen eines im Zusammenhang stehenden Symbols im unmittelbaren Umkreis. Es ist, als ob quasi aus der Zeit-Dimension ein Echo, eine Art Bejahung, eine Bekräftigung erfolgt. Und damit ist man für Sekunden (oder für die Ewigkeit) eingebunden im Gleichen, also simultane Abgabe und Aufnahme von Energie. Der ganze Vorgang ist magisch in dem Sinn, dass wir (noch) nicht verstehen, wie er zustande kommt. Eine Schlussfolgerung wäre demnach, dass …
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From “71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls” (Haneke, 1994) www.manfredipomar.com
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